Politische Debatten mit meinem Vater haben meinen Blick auf die Welt geprägt.

Rieke Havertz
Eine Frau mit schulterlangen hellbraunen Haaren sitzt an einem Tisch vor einem Mikrofon. Sie trägt ein braunes Hemd mit rosa Blumenstickerei und bereitet sich im Nikolausbüro Garrel auf die Weihnachtsfeier vor, mit einem Fenster im Hintergrund.

*1786 trifft: Rieke Havertz

Wie blickst du auf die Welt, Rieke Havertz?

Sie stammt aus Jever, berichtet aus Washington und lebt seit Jahren zwischen zwei Realitäten: Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und Host des Podcasts OK, America?, gibt in dieser Folge von *1786 trifft Einblicke in ihren journalistischen Alltag – geprägt von politischen Extremen, persönlicher Neugier und einem Leben im permanenten Zeitversatz.

Rieke Havertz im Gespräch: Von Lokaljournalismus zur ZEIT, USA-Politik und ihr Buch „Goodbye Amerika?“

Sie erzählt, wie ihr Weg vom Lokaljournalismus zur ZEIT führte – einer der wichtigsten journalistischen Institutionen Deutschlands. Im Gespräch spricht sie darüber, warum sie selten nervös ist, welche Rolle Offenheit in politischen Gesprächen spielt und wie sie gelernt hat, ohne feste Meinung in Debatten zu gehen.

Dabei wird schnell klar: Für Rieke ist Journalismus vor allem Zuhören, Einordnen und das Aushalten von Widersprüchen.

„Goodbye Amerika?“ – Warum ihr neues Buch so persönlich ist

Außerdem erklärt sie, warum ihr neues Buch „Goodbye Amerika?“ so persönlich geworden ist. Sie spricht darüber, weshalb sie die USA gleichzeitig liebt und kritisch hinterfragt – und warum es gerade in politisch aufgeladenen Zeiten wichtiger denn je ist, im Gespräch zu bleiben, auch wenn Positionen weit auseinanderliegen.

Das Buch ist nicht nur eine Analyse der amerikanischen Gesellschaft, sondern auch eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Identität, Heimat und politischer Sprache.

Wir sprechen außerdem über:

  • Wahlkämpfe in den USA
  • typische Arroganzfallen im Journalismus
  • Heimweh in stillen Momenten

und darüber, was man lernt, wenn man sich auf Menschen einlässt, deren Weltbild völlig anders ist als das eigene.

👉 Ihr wollt wissen, warum Rieke Havertz nie nervös wird, wie man ein Land erklärt, das sich ständig neu erfindet, und warum Washington und Jever gar nicht so weit voneinander entfernt sind? Dann hört rein in Folge 24 von *1786 trifft!

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