„Ich wollte später nicht im Sessel sitzen und mich fragen: Hätte ich es geschafft?“

Michael Trautmann
Ein Mann mit kurzen Haaren und gestutztem Bart, der ein grün kariertes Hemd trägt, sitzt da und lächelt, während er in ein schwarzes Mikrofon spricht - vielleicht ein Interview mit Rieke Havertz, Korrespondentin der ZEIT USA. Der Hintergrund ist unscharf, eine Holztür ist zu sehen.

*1786 trifft: Michael Trautmann

Wo endet die Komfortzone, Michael Trautmann?

Minus 60 Grad, monatelange Isolation und ein Leben fernab jeder Komfortzone: Michael Trautmann hat erlebt, was nur wenige Menschen auf der Welt erfahren. Der gebürtige Braker arbeitete gleich zweimal als Elektroingenieur auf deutschen Forschungsstationen in der Antarktis – weiter weg von zuhause geht es kaum.

Ein lächelnder Mann in roter Jacke und blauer Mütze steht draußen im Schnee, im Hintergrund ein modernes Gebäude und Fahrzeuge, die an eine Interviewkulisse für Rieke Havertz Korrespondentin ZEIT USA erinnern.
Drei Personen in schwerer Winterausrüstung stehen in einer verschneiten Landschaft; eine von ihnen, möglicherweise Rieke Havertz, Korrespondentin der ZEIT USA, bedient eine Kamera mit einem großen Objektiv, während die anderen zuschauen. Im Hintergrund stehen Motorschlitten und Ausrüstung unter freiem Himmel.

In dieser Folge von *1786 trifft erzählt Michael, wie sein Weg von der weiterführenden Schule über das Ingenieurstudium bis ins ewige Eis führte, warum er sich immer wieder bewusst aus seiner Komfortzone bewegt – und weshalb man manchmal einfach losgehen muss, um herauszufinden, was in einem steckt. Er berichtet vom Alltag auf der Neumayer-Station, von Teamarbeit unter Extrembedingungen, von Improvisation statt Ersatzteilen und davon, wie sich Stille anfühlt, wenn die nächste Hilfe tausende Kilometer entfernt ist.

Wir sprechen über Freiheit, Abenteuerlust und mentale Stärke. Über das Leben mit acht Menschen auf engstem Raum, über Konflikte und Vertrauen – und darüber, warum Michael nach seiner Rückkehr erst einmal lernen musste, wieder im „normalen“ Alltag anzukommen. Außerdem erzählt er, wie die Antarktis seine Leidenschaft für Fotografie entfacht hat und warum Pinguine für ihn zu ganz besonderen Motiven wurden.

👉 Ihr wollt wissen, was man über sich selbst lernt, wenn man monatelang vom Rest der Welt abgeschnitten ist – und warum Michael trotzdem sagt: Es war die beste Entscheidung seines Lebens? Dann hört rein in Folge 25 von *1786 trifft!

Rieke Havertz, Korrespondentin der ZEIT USA, steht vor einem großen Publikum in einem rotverkleideten Theater und präsentiert ein Dia von einer Schneelandschaft mit einer Person in der Nähe eines vereisten Berges. Das Publikum hört aufmerksam zu.
Vorträge

Aus dem ewigen Eis auf die Bühne

In seinen Vorträgen berichtet Michael Trautmann von seiner Zeit in der Antarktis, vom Arbeiten unter Extrembedingungen und vom Leben fernab jeder Komfortzone. Im Mittelpunkt stehen Teamarbeit, mentale Stärke und die Frage, was bleibt, wenn äußere Sicherheiten wegfallen.

Am 18. April 2026 ist Michael Trautmann mit seinem Vortrag beim Globetales Festival in Oldenburg zu erleben. Weitere Infos und Termine gibt es auf seiner Website.

Follow by Email
Facebook
Instagram
Zum Inhalt springen