Wunderland Confiserie Rötzer:

Das Leben feiern – mit Torten und Trompeten

16. Mai 2024

1786 Josephine Rötzer in ihrer Confiserie

©von Mende Marketing

In ihrer Confiserie in Westerstede hat Konditormeisterin Josephine Rötzer ihr eigenes Wunderland erschaffen. Hier lässt sie ihre Torten und Törtchen entstehen; Kunstwerke nahezu, mit denen sie den besonderen Anlässen des Lebens geschmacklich und gestalterisch – eben – wundervolle Akzente verleiht.


Josephine Rötzer steht in ihrer Confiserie, den Konditorjacke an, die Backmütze auf. Wobei es „stehen“ eigentlich nicht trifft. Sie fliegt vielmehr durch den Raum – greift ins Regal mit seinen schier endlosen Dosenreihen, vermischt an der Arbeitsfläche Zutaten und ist im nächsten Moment schon am Kühlschrank, um eine Creme kalt zu stellen. Mixen, kühlen, backen, spateln, streichen, dekorieren. Während die Konditormeisterin einen Handgriff ausführt, denkt sie schon an die folgenden drei.

 

Die Tortenwerke: fein und kunstvoll

Das Ergebnis ihrer fliegenden Hände: Torten. Aber nicht irgendwelche! Sie sind fein und kunstvoll: Josephine Rötzer macht sich Gedanken – über Kontext und Konzept, Geschmack und Gestaltung. Dem Ausdruck „Liebe zum Detail“ gibt sie ein Gesicht: Am Rand des Werks vor ihr fügen sich frisch geschnittene Obststücke aneinander, changiert das Rot von Erdbeeren, Himbeeren und Feige. Ein Hauch Goldstaub legt sich sanft über Heidelbeeren. Sie ruhen auf einem weißen Überzug aus italienischer Buttercreme, verziert mit einem Rand aus gehobelten, leicht angerösteten Mandeln. Geschmacklich zurückhaltend schafft er einen angenehmen Kontrast zur vollmundigen Schokoladenmousse, die im Inneren wartet.

©von Mende Marketing

Da wundert nicht, dass Josephine Rötzer von sich sagt: „Ich fühle mich mit jeder Torte verbunden.“ Zumal ihr Anspruch nicht nur an die Ausgestaltung hoch ist – auch die Rohstoffe sollen bestmögliche Qualität haben. Was manche Hotelküche oder Konditorei zur Zubereitung nutze, sei teils erschreckend, stellt sie fest. Davon wolle sie sich abheben: „Vielen geht es nur um die ‚Show‘. Dabei sollte eine Torte natürlich toll sein, aber idealerweise auch nachhaltig.“ Die Auftragslage gibt Josephine Rötzer recht: Bis zu 24 Stück pro Woche stellt sie für Kundinnen und Kunden aus ganz Deutschland her – jedes ein Unikat. Ihr liebstes Werk bisher: eine Hochzeitstorte, die den Lebenslauf des Ehepaars erzählte.

 

„Ich fühle mich mit jeder Torte verbunden.“

Josephine Rötzer, Konditormeisterin

©von Mende Marketing

Zum Konditorglück auf Umwegen

Erstaunlich umso mehr: Dass Josephine Rötzer Konditormeisterin werden würde, zeichnete sich zunächst nicht ab. Nach dem Abitur machte sie eine Offiziersausbildung in München und begann selbst noch ein Studium der Informations- und Elektrotechnik. Glücklich war sie jedoch nicht. „Für mich war klar: Ich möchte einen Beruf haben, in dem ich nur schöne Momente erlebe.“ Sie zog die Konsequenzen, startete neu und durch: erst mit einer Konditorausbildung, anschließend mit dem Abschluss der Meisterschule, dann mit ihrer eigenen Confiserie.

Das Umschwenken hat sich gelohnt: „Ich habe mein eigenes Wunderland erschaffen“, freut sich Josephine Rötzer jeden Tag aufs Neue „und damit die Freiheit, über Aussehen und Inhalte zu entscheiden.“ Das Niveau ihrer Produkte ist so überzeugend, dass es gar wählerisch macht – bei Kundschaft und im Familienkreis: „Mein Mann will nur noch meine Pralinen essen“, erzählt sie lachend. Jede Kreation ein Werk aus ihrem Wunderland.

Sie wollen sich auch an einem Wunder-Törtchen versuchen?

Dann hat Josephine Rötzer was für Sie, nämlich eine hauseigene Kreation und eines ihrer Lieblingsrezepte:  Mousse au Chocolat auf Bananen-Brownie-Törtchen.

Unbedingt probieren – auch das Backen!

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